MAKOplasty Präzision für Ihr künstliches Kniegelenk & Ihre Hüft TEP

19. Januar 2021 | Aktuelles

MAKOplasty: Spitzentechnologie in der Endoprothetik

In wenigen Wochen wird am DEUTSCHEN GELENKZENTRUM die Behandlung einer schweren Arthrose in Knie- (Gonarthrose) oder Hüftgelenk (Coxarthrose) mit einem neuen hochpräzisen Operationsverfahren ermöglicht. Die ATOS Klinik Heidelberg führt zeitnah die navigierte und roboterassistierte Endoprothetik von Knie- und Hüftprothesen mit dem MAKOplasty System ein.

Die Vorteile dieser Methode sind durchaus in der Lage die Endoprothetik auf ein neues Niveau zu heben und wirken sich sowohl auf künstliche Hüften (Hüft-Totalendoprothese, Hüft TEP, HTEP) als auch auf alle Knieprothesen aus. Sie optimiert Knie-Totalendoprothesen (Oberflächenersatzprothesen, Knie TEP, KTEP) oder Schlittenprothesen (Knieteilprothesen) und lässt sich auch mit minimalinvasiven Operationsverfahren wie der AMIS Hüfte kombinieren.

Dabei steht MAKOplasty für die Kombination der Sicherheit eines dreidimensionalen chirurgischen Navigationssystems mit der Präzision eines Roboterarmes, die dem Operateur Eingriffe mit bisher unerreichter Genauigkeit und Qualität ermöglicht.

Der Roboter agiert dabei nicht selbstständig, sondern unterstützt den Operateur in dem er dessen Bewegungen im Operationsfeld verfeinert und begrenzt. Zusätzlich erfolgt die individuelle Optimierung der Implantat-Position unter Berücksichtigung der Knochen- und Weichteilverhältnisse des Patienten.

Anstatt nur Standard-Röntgenbilder des betroffenen Gelenkes zu berücksichtigen erfolgt bei diesem Verfahren zunächst im Voraus die dreidimensionale Operationsplanung unter Verwendung von CT- (Computertomografie) Daten. Zu Beginn der Operation selbst erfolgt dann noch zusätzlich die patientenindividuelle Erfassung der Spannung und Stabilität der Bänder und Gelenkkapsel über den ganzen Bewegungsumfang des von der Arthrose befallenen und oft weitgehend zerstörten Gelenkes.

Am Computer können mit diesen Informationen virtuell die zur Verfügung stehenden Prothesenkomponenten und deren Positionen so lange verändert werden bis das Gelenk des Patienten in jeder Beuge- und Streckstellung die optimale Stabilität und Weichteilspannung erreicht.

Erst mit diesen Informationen beginnt danach die eigentliche Operation und das Planungsergebnis wird vom Operateur mit Unterstützung des Roboterarms in höchster Präzision umgesetzt. Während der Operation kann dabei das Ergebnis jederzeit überprüft und noch einmal angepasst werden. Weiterhin ist es auch problemlos möglich die Operation ganz ohne computertechnische Unterstützung fortzuführen und zu Ende zu bringen.

Am Ende der Operation kann das erreichte Operationsergebnis mit dem MAKOplasty System dokumentiert und Messwerte wie Bewegungsumfang, Implantatposition, Ausrichtung des Beines, Bandspannung und Bandstabilität aufgezeichnet werden.

Der nicht unerhebliche technische Aufwand dient dazu die maximale Sicherheit Ihrer Operation zu gewährleisten sowie die optimale Funktionsfähigkeit, Belastbarkeit und Haltbarkeit Ihres künstlichen Gelenks zu erreichen.

Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Sprechstunde und lassen Sie sich ganz unverbindlich informieren und beraten!

Makoplasty System mit interaktiver Navigations- und Roboter-technologie
MAKOplasty® System: Links die Stereokamera für Navigation und Planung , rechts der Roboterarm zur Überprüfung der Knochen- und Implantatposition und Unterstützung des Operateurs.

Häufig gestellte Fragen meiner Patienten zur MAKOplasty:

Was versteht man unter der MAKOplasty Hightech Operationstechnik?

Unter dem MAKOplasty-System versteht man die Kombination einer dreidimensionalen auf einer Computertomographie basierten Operationsplanung mit einem chirurgischen Navigationssystem, das in der Lage ist Stabilität und Bandspannung, Beinachse und Beinlänge aufzuzeichnen, mit einer Computersimulation, die Operationsschritte vorausplanen und die Implantat Position optimieren kann und einem Roboterarm um den Arzt während der Operation zu unterstützen. Diese Technik kann sowohl für künstliche Kniegelenke als auch für Hüftprothesen (Hüft TEP) verwendet werden.

Wie funktioniert die MAKOplasty?

Anstatt im Voraus für die OP-Planung nur Standard-Röntgenbilder des betroffenen Gelenkes zu berücksichtigen erfolgt bei der MAKOplasty die dreidimensionale Operationsplanung unter Verwendung von CT- (Computertomografie) Daten. Zu Beginn der Operation wird mit Hilfe des MAKOplasty Navigationssystems zusätzlich die individuelle Erfassung der Beinachse, der Spannung und Stabilität der Bänder und Gelenkkapsel über den ganzen Bewegungsumfang durchgeführt. Mit Hilfe der MAKOplasty Computersimulation können mit diesen Informationen virtuell die zur Verfügung stehenden Prothesenkomponenten und deren Positionen so lange verändert werden bis das Gelenk des Patienten in jeder Beuge- und Streckstellung die optimale Stabilität, Weichteilspannung, Ausrichtung und Länge erreicht. Erst nach dieser Feinjustierung beginnt die eigentliche Operation und das Planungsergebnis wird vom Operateur mit Unterstützung des MAKOplasty Roboterarms in höchster Präzision umgesetzt. Während der Operation kann dabei das Ergebnis jederzeit überprüft und noch einmal angepasst werden. Weiterhin ist es auch problemlos möglich die Operation ganz ohne computertechnische Unterstützung fortzuführen und zu Ende zu bringen.

Ist die MAKOplasty Operationstechnik für mein künstliches Kniegelenk oder meine Hüftprothese (Hüft TEP) geeignet?

Diese Frage kann hier leider nicht online und in wenigen Sätzen beantwortet werden, sondern bedarf einer individuellen Untersuchung und Beratung. Prinzipiell können aber alle wichtigen Prothesenarten wie Hüftprothese (Hüft Totalendoprothese, Hüft TEP), auch AMIS Hüfte, künstliches Kniegelenk, Oberflächenersatzprothese, Schlittenprothese oder Knieteilprothese mit Hilfe der MAKOplasty eingebracht werden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin in meiner Sprechstunde, in unserer Praxis dem DEUTSCHEN GELENKZENTRUM an der ATOS Klink Heidelberg, ich informiere Sie sehr gerne ausführlich zu diesem Thema!

Das MAKOplasty System ist besonders geeignet für die Implantation von Knieteilprothesen die hoch präzise eingebracht werden sollten.

Was sind die Vorteile der MAKOplasty?

Die wesentlichen Vorteile der MAKOplasty liegen für den Patienten in einer individuellen dreidimensionalen Planung der Operation und einer optimalen Einpassung des Implantats. Der chirurgische Eingriff wird präziser und sicherer bei voller Flexibilität während des Eingriffs. Studien zeigten einer besseren Funktionalität der Implantate bei kürzerer Genesungszeit mit weniger postoperativen Schmerzen sowie weniger Weichteilverletzungen wie Bandverletzungen und geringeren allgemeinen Komplikationsrisiken.

Was sind MAKOplasty Probleme - gibt es Nachteile der MAKOplasty?

Die Nachteile der MAKOplasty beginnen bei den zusätzlichen Kosten und der Strahlenbelastung der Planungs-CT Untersuchung. Bei der Operation selbst ist es erforderlich, jeweils an Ober- und Unterschenkel eine zusätzliche Stichincision (5 mm Hautschnitt) durchzuführen und einen Marker für die sichere Bestimmung der Lage der Extremität im Raum zu fixieren. Durch den technischen Aufwand, der für die Erfassung der Knochenkontur, Bandspannung und OP-Feinjustierung benötigt wird, verlängert sich die Operationszeit um ca. 20 Minuten - meiner Meinung eine sehr gut investierte Zeit! Alle übrigen Risiken entsprechen denen der entsprechenden Gelenkersatzoperation.


Ein Nachteil der MAKOplasty ist die Navigationsmarker-Fixierung an Ober- und Unterschenkel während der Operation.

Bezahlt die Krankenkasse meine MAKOplasty?

Die Kosten der innovativen MAKOplasty Behandlungsmethode sind durch die meisten Privat- oder Halbprivat- bzw. Zusatzversicherungen gedeckt.

Wie sind die MAKOplasty Erfahrungen, handelt es sich um ein sicheres Verfahren?

Das MAKOplasty System ist seit über 10 Jahren im Patienteneinsatz. Weltweit wurden mit der MAKOplasty Roboter Assistenz mehr als 300 000 Gelenkersatzoperationen durchgeführt. Dabei wurden keine erhöhte, speziell auf diese Technik zurückzuführende Komplikationsrate festgestellt.

Der Roboterarm agiert bei der MAKOplasty nicht selbsttätig, sondern es handelt sich um ein hochpräzises Assistenzsystem, das die Bewegungen des Operateurs unterstützt und verfeinert. Der orthopädische Chirurg führt die Operation selbst durch, alle Entscheidungen werden von ihm getroffen und er steuert und bewegt den Roboterarm. Die MAKOplasty Technik ist am ehesten vergleichbar mit dem DaVinci-System, das die Urologie geradezu revolutioniert hat.

Verminderung der Rate für eine nochmalige Operation (Revisionsrate) in den ersten drei Jahren nach Implantation einer Schlittenprothese von 4,6 auf 2,8% mit MAKOplasty.

Gerne berate und untersuche ich Sie bei allen Hüft- und Kniebeschwerden oder Fragen zum künstlichen Gelenk. Sie finden mich in unserer Praxis, dem DEUTSCHEN GELENKZENTRUM, in der ATOS Klinik Heidelberg.

Rufen Sie einfach an, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren: 06221 983–180.

Ihr

Prof. Dr. med. Rudi G. Bitsch
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie,
Spezielle orthopädische Chirurgie

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